Aktuelles

"Die Ausbildungsduldung - Online-Aufbau-Seminar"

16. Dezember 2020 - 17:30 bis 19:30 Uhr, online auf Edudip-Plattform

Seit Januar 2020 gelten in Bezug auf die Ausbildungsduldung neue Regelungen. So wurden z.B. Fristen für die Identitätsklärung eingeführt und die Ausschlussgründe erweitert. Im Online-Seminar sehen wir uns einige zentrale Neuregelungen im Detail an und tragen gemeinsam erste Erfahrungen zusammen. Das Online-Seminar richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen, die an einem der Online-Veranstaltungen „Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung – Grundlagen“ teilgenommen bzw. aus anderen Gründen Grundwissen zum Thema haben.

Online-Seminar: Mitwirkungspflichten von Geduldeten

Montag, 10.08.2020, 18:00 - 19:30 Uhr

Die Mitwirkungspflicht zur Identitätsfeststellung beschäftigt Asylbewerber, insbesondere nachdem das Asylverfahren abgelehnt wurde. Kommt man der Mitwirkungspflicht nicht nach, drohen Sanktionen wie Entzug der Arbeitserlaubnis oder Leistungskürzungen. Geduldete, aber auch Ehrenamtliche sind mit vielen Fragen konfrontiert: Was soll ich tun, um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen? Droht mir eine Abschiebung, wenn ich eine Geburtsurkunde besorge? Diese und andere Fragen werden an dem Informationsabend thematisiert und diskutiert.

Referentin: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Das Online-Seminar findet im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge" statt, gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, mit Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe.

Die Beschäftigungsduldung - Aufbau-Online-Seminar

Mittwoch, 05.08.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Die Beschäftigungsduldung wurde zum 1. Januar 2020 eingeführt und stellt eine neue Möglichkeit dar, von der Duldung in einen festen Aufenthalt zu kommen. Man muss jedoch viele Voraussetzungen erfüllen, um die Beschäftigungsduldung zu erhalten. Diese werden im Webinar vorgestellt und erklärt. Das Online-Seminar richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen, die am Einführungswebinar "Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung - Grundlagen" teilgenommen bzw. aus anderen Gründen Grundwissen zum Thema haben.

Die Teilnahme am Online-Seminar erfolgt am PC. Sie benötigen dazu einen gängigen Internetbrowser, eine stabile Internetverbindung und einen Kopfhörer bzw. Lautsprecher.

Referentin: Maren Schulz (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge", gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration" mit Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe.

Corona-Krise: Hinweise zur Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung

Schreiben des Bundesinnenministeriums vom 09.07.2020

Die Hinweise des Bundesinnenministeriums greifen Fragen der Kurzarbeit, des Kurzarbeitergelds und über Beendigungen von Beschäftigungsverhältnissen von Personen mit Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung auf. Demnach soll Kurzarbeit keine Auswirkungen auf Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldungen haben und Kurzarbeitergeld sei nicht „schädlich“ für die selbständige Sicherung des Lebensunterhalts. Falls Personen mit Beschäftigungsduldung aufgrund der Corona-Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben, soll eine kurzfristige Unterbrechung des Beschäftigungsverhältnisses von bis zu sechs Monaten unberücksichtigt bleiben. D.h. die Beschäftigungsduldung bleibt bei einer Arbeitslosigkeit von bis zu sechs Monaten weiter bestehen.

Das Mahnmal der ermordeten Sinti und Roma Europas muss bleiben!

Gedenkort durch Baupläne der Deutschen Bahn bedroht

Das zentrale Mahnmal der im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas ist durch Pläne der Deutschen Bahn bedroht. Eine Strecke der Berliner S-Bahn soll unter dem Mahnmal durchführen. Der Gedenkort soll (teilweise) entfernt und über viele Jahre gar nicht mehr zugänglich sein. Über 60 Jahre mussten Roma und Sinti um dieses Mahnmal und die mit ihm verbundene Anerkennung ihres Leids kämpfen. Hunderte von Organisationen und Persönlichkeiten aus ganz Europa, darunter auch der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, haben einen vom Bundes-Roma-Verband gestarteten Aufruf für den Erhalt des Mahnmal unterschrieben.

Studie: Menschenrechtsverletzungen bei Rückkehrprogrammen

Wie die EU Flüchtende an Europas Außengrenzen Menschenrechtsverletzungen preisgibt

In der Studie von Brot für die Welt und medico international werden die Auswirkungen von Rückkehrprogrammen untersucht, mithilfe derer Flüchtende in Dritt- bzw. Transitländern bewegt werden, "freiwillig" in ihre Heimatländer zurückzukehren. Ausführendes Organ ist die Internationale Organisation für Migration (IOM), beauftragt wird sie von der Europäischer Union, der Afrikanischer Union und den Vereinten Nationen. Die interviewten Rückkehrer*innen gaben an, dass sie oft unfreiwillig an dem Programm teilgenommen hatten und teilweise psychischer und physischer Druck auf sie ausgeübt wurde.

Geflüchtete aus Eritrea protestieren gegen Verhinderung des Familiennachzugs

"Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!"

Angehörige der eritreischen Communities in ganz Deutschland haben einen Brief zu den Problemen des Familiennachzugs verfasst und machen ihre Forderungen an Bundes- und Landesbehörden deutlich. Es geht hierbei um die Beschaffung der von Deutschland geforderten Dokumente für den Familiennachzug. Am Samstag, 10. Juli, werden die Forderung im Rahmen einer Demonstration in Berlin auf die Straße getragen. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg ist eine der zahlreichen Organisationen, die den Aufruf unterstützen.

 

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Jetzt Bildungsteilhabe von Geflüchteten sichern!

Pressemitteilung von den Landesflüchtlingsräten, dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V., PRO ASYL und GEW

Geflüchtete Kinder und Jugendliche seien von den Beschränkungen während der Coronakrise besonders hart getroffen worden, erklärten der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V., die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL am Freitag in Berlin. Mit Blick auf die schrittweise Wiederaufnahme des Regelunterrichts an Schulen fordern die Organisationen von den Landesregierungen sofortige Maßnahmen zur Unterstützung von geflüchteten Schüler*innen, um ihre Bildungsteilhabe zu gewährleisten. Sie warnten davor, dass sich die ohnehin bestehenden Bildungsungerechtigkeiten im Zuge der Corona-Pandemie verschärften. Strukturellen Benachteiligungen müsse dringend entgegenwirkt werden.

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Mitstreiter*in im Migrationsrecht in Heidelberg gesucht.

Zum Ausbau der Tätigkeit im Migrationsrecht sucht Samuel Kupffer, Rechtsanwalt aus Heidelberg, anwaltliche Mitstreiter*innen in Bürogemeinschaft. Der Aufruf richtet sich auch an Berufseinsteiger*innen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Zur Voraussetzung der 12-monatigen Vorduldungszeit für die Beschäftigungsduldung

Der Bundesrat bittet die Bundesregierung um eine Gesetzesänderung

Die Landesregierung hatte im April 2020 eine Initiative zur Änderungen des Aufenthaltsgesetz bezüglich der Voraussetzung der 12-monatigen Vorduldungszeit für die Beschäftigungsduldung in den Bundesrat eingebracht. Der Änderungsvorschlag beinhaltet, dass Geflüchteten, die vor dem 29.02.2016 eingereist sind, Zeiten in Aufenthaltsgestattung auf die 12-monatige Vorduldungszeit angerechnet werden.

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